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SubhanAllah

„Erhaben ist Allah." Gemeint ist: frei von jedem Mangel.

Kareem C.
2 Min. Lesezeit

SubhanAllah heißt: erhaben ist Allah. Gemeint ist genauer, dass Ihm nichts anhaftet, was unvollkommen wäre: kein Mangel, kein Bedürfnis, kein Partner. Gesagt wird es beim Staunen und im Gedenken.

Woher das Wort kommt

Subhan kommt von sabbaha, lobpreisen im Sinn von Freisprechen. Dieselbe Wurzel steckt in tasbih, dem Lobpreis, und in Misbaha, der Gebetskette.

Im Alltag

Der Satz wird bei Staunen gesagt: vor einem Sonnenuntergang, bei einer Nachricht, die einen sprachlos macht, und ebenso im festen Gedenken nach dem Gebet, überliefert dreiunddreißigmal zusammen mit alhamdulillah und Allahu akbar.

Überliefert ist sein Gewicht: Zwei Worte, leicht auf der Zunge und schwer auf der Waage, dem Barmherzigen lieb: Subhanallahi wa bihamdih, Subhanallahil-Azim. Und in einer weiteren Überlieferung: Die Reinheit ist die Hälfte des Glaubens, alhamdulillah füllt die Waage, und subhanallah und alhamdulillah füllen, was zwischen Himmel und Erde ist.

Im Gebet selbst wird die Wurzel ebenfalls gebraucht: in der Verbeugung subhana rabbiyal-azim, in der Niederwerfung subhana rabbiyal-a’la.

Nicht zu verwechseln mit

Einem Ausruf des Erschreckens. Der Satz spricht über Allah, nicht über die Lage, auch wenn er im Alltag oft wie ein Ausruf klingt.

Häufige Fragen

Wann sagt man es? Beim Staunen, im Gedenken nach dem Gebet und im Gebet selbst.

Was ist der Unterschied zu Alhamdulillah? Alhamdulillah ist Lob und Dank, SubhanAllah spricht Allah von jedem Mangel frei.

Wie oft? Überliefert sind dreiunddreißig Wiederholungen nach jedem Pflichtgebet.

Quellen

Verwandte Begriffe: Tahlil und Tahmid, Dhikr, Misbaha.

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KC

Kareem C.

Kareem C. schreibt für die Redaktion des CommonsBlog. Die Beiträge entstehen aus Quellenarbeit, jeder Artikel führt seine Belege am Ende auf.

Weitere Begriffe

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Gebetszeiten
Die fünf Gebete hängen am Sonnenstand, nicht an der Uhr. Deshalb verschieben sich die Zeiten täglich.
Sudschud
Die Niederwerfung ist der Punkt im Gebet, an dem Stirn, Nase, Hände, Knie und Zehen den Boden berühren.
Rakat
Eine Rakat ist ein vollständiger Durchgang des Gebets, von der Rezitation über die Verbeugung bis zur Niederwerfung.

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